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Wanderwoche in Südtirol 05.09. bis 12.09.2021 - der Bericht!

05.09. bis 12.09.2019 – eine tolle Wanderwoche in Südtirol

Es war wieder einfach Klasse!!! Unsere Wanderwoche in Südtirol war wieder super und die Eindrücke, die diese Woche bei den Teilnehmern hinterließen, werden noch lange nachklingen. Es war eine ganz besondere Woche für uns alle und man kann sagen, dass die Vorfreude absolut erfüllt, gerade nach der langen Zeit der Pandemie bei vielen Spuren hinterlassen hat, die wir trotz aller Freude, nicht ganz ablegen konnten! Für manch einen unvergesslich, vor allem bei jenen, die zum ersten Mal dabei waren. Es  hat unendlich viel Spaß gemacht, diese Woche mit euch allen zu erleben! Immer wieder eine Freude!!

Unsere Ankunft in unserem Hotel Angerer war sehr früh und ein Besuch in Brixen verkürzte unsere Wartezeit und bot uns Gelegenheit, uns zu akklimatisieren, bevor wir unsere Zimmer bezogen.
 

Am Montag ging es dann los, alle waren gespannt und fieberten schon unseren Guides Norbert, Robert und Josefine entgegen. Unser Tag zum Einlaufen begann auf der Rodeneck-Alm – ein wunderschönes Hochplateau, dass uns ein wunderbares Bild bot und wir haben an diesem ersten Tag schon den stressigen Alltag hinter uns lassen können und waren mit ganzem Herzen bereit, noch viel mehr zu sehen und zu entdecken. Es ging sogar hoch bis zum Gipfelkreuz am Astjoch. Für den ersten Tag war das schon eine super Leistung und so konnten diejenigen, die oben waren, stolz auf sich sein und sich ein kühles Bierchen in der  Rastner-Hütte, wo sich alle wieder trafen, genehmigen.

Unsere Guides verstanden sich gut auf Motivation und es war jedes Mal eine Belohnung, wenn sensationelle Aussichten auf die umliegenden Dolomiten und Berge geboten wurden. Auch unsere Genießergruppe hatte mit Josefine eine Begleiterin, die ihre Anhänger zu Höchstleistungen motivierte.

 

Bei strahlendem Sonnenschein bot uns am Dienstag der sonst nur bisher im Schnee gesehene Latemar-Gebiet in Obereggen mit den Ausläufern des Rosengartens ein ganz neues Bild. Der Blick auf das Skigebiet ohne Schnee ist einerseits beeindruckend aber kahl. Man sieht auch die Mühe, die hier reingesteckt wird. Alles muss instand gehalten und gepflegt werden. Eine Einkehr in der Oberholzhütte auf 2096 Hm und der bekannten Mayrl-Alm gibt uns im Sommer ein ganz anderes Bild.

Am Mittwoch, unserem Ruhetag, machten sich einige auf, die Umgebung zu erkunden. Der Hausberg Plose, uns durch die Skisafari bekannt, konnte bewandert werden, andere besuchten Brixen und Kloster Neustift… es gab ja genug Auswahl, aktiv zu sein oder auch einfach mal zu relaxen. Das tat gut und man konnte die Seele baumeldn lassen und die beanspruchten Muskeln neu auftanken.

 

Am Donnerstag boten sich uns auf der Seiser-Alm Panoramen, die einem das Herz höher schlagen ließen. Lang- und Plattkofel hatten ein Wolkenhäubchen, das sich hartnäckig hielt, aber die Ausblicke waren trotzdem sensationell! Der Schlern ist immer wieder ein Augen-Genuss und unsere Freaks hatten einen sensationellen Aufstieg über eine Scharte zu einer abgelegenen Hütte. Eine megatolle Leistung!! Da gab es bei Einigen dann doch etwas Muskelkater am nächsten Tag. Es war Augenyoga pur... aber auch das Läuten von Kuhglocken, Wiehern von wild laufenden Pferden und die Geräusche der Natur trugen zur Entspannung bei.
 

Am Freitag dann das Highlight für die meisten von uns: Antholzer Tag, mit Start am Biathlon-Zentrum. Hier gab es einen Trainingstag der total durchtrainierten Sportlerinnen und Sportler und es war ein tolles Erlebnis, das einmal live zu sehen. Dann ging es los am Antholzer See entlang – wunderschön!!! Die Gruppe unserer Meisterwanderer wurde diesmal von Karl, dem Ehemann von Josefine und seit vielen Jahren Bergführer, verstärkt und sie gingen wieder ganz besondere Wege.
Der Anstieg brachte einige an ihre Grenzen und da waren wir froh, am Gipfelkreuz „unsere Helden“ – ein Denkmal für die Gefallenen des 2. Weltkrieges und gleichzeitig die Grenze zu Österreich - nochmal die Aussicht zu genießen und dann auf österreichischem Gebiet einzukehren und sich zu stärken. Für den Rückweg gingen wir über den Sattler. Hier standen viele Autos die warten mussten, um nach Antholz runterzukommen. Die Straße ist nur eine Viertelstunde jeweils von beiden Seiten abwechselnd zu befahren.

 

Die Woche war wieder einmal so kurzweilig, dass wir erstaunt waren, als schon der letzte Tag anbrach. Am Samstag fuhren wir nach Meransen, um von dort aus Richtung Gitschberg zu wandern. Wir trafen uns am frühen Nachmittag alle an der Rastnerhütte, wo den fröhlichen Wanderern ein superfrischer, hausgemachter Apfelstrudel geboten wurde – ein wahrer Gaumenschmaus! Gut gesättigt gingen wir gemeinsam zum Bus und hier mussten wir dann schweren Herzens Abschied nehmen von unseren Guides und mit viel Emotionen fuhren wir zum letzten Mal in unser Hotel.
 

An jedem Tag wurde gut gelaunt der Tag mit der - diesmal etwas ruhigeren - Après-Wanderparty am Bus und mit dem obligatorischen Gläschen Sekt im Bus abgerundet. Am Abend saß man noch gemütlich beisammen und mit einem Aperölchen oder Bierchen den Tag ausklingen zu lassen.
 

Ein Dank gilt unseren Guides Robert und Josefine, die beide das erste Mal dabei waren, aber auch Norbert und seinem Pustrissa-Team, die für uns immer die schönen Hotels aussuchen und empfehlen. Bei allen kommt die Liebe zur Heimat und den schönen Bergen Südtirols extrem von Herzen rüber und man spürt die Dankbarkeit und auch den Stolz, denn es war und ist nicht immer einfach, alles am Laufen zu halten.

 

Ein großes Danke an unseren Busfahrer Peter, der immer mit viel Geschick unser großes Schlachtschiff die Serpentinen meisterte. Auch bei ihm merkte man die Auswirkungen der Pandemie, war es für ihn die erste Tour ins Ausland und vor allem in so ein schwer befahrbares Gebiet.

Die Woche ging für alle wie im Flug vorbei und wir freuen uns jetzt schon auf eine weitere Woche im nächsten Jahr… Die Weichen sind gestellt und es gibt sicher wieder Einiges für uns im wunderschönen Südtirol, das wir gemeinsam entdecken können. Ich könnt schon wieder… und freue mich jetzt schon auf euch!

Vielleicht sehen wir uns ja im Januar bei der Skiwoche in Meransen...

 

Bilder kommen später!

 

 

Seiseralm