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6) 25.07.2026 - eine wunderbare Wanderung auf die Hohe Warte im südl. Ahrbergland

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Bildergalerie

 

Das Wetter meinte es gut mit uns: Die Temperaturen blieben knapp unter der 30-Grad-Marke und sorgten für gute Wanderbedingungen.

 

Gegen 11 Uhr machten sich 14 Wanderinnen und Wanderer in Kaltenborn-Herschbach auf den Weg. Gleich zu Beginn entdeckten wir die sogenannte „Hobbit-Hütte“ – ein kleines, versteckt im Gebüsch liegendes Holzhaus. Wer hier einmal von einem Regenschauer überrascht wird, findet nicht nur Schutz, sondern sogar einige Küchenutensilien.

 

Entlang des Algenbachs führte der Weg zunächst gemächlich, aber stetig bergauf, meist im wohltuenden Schatten der Bäume. Nach rund vier Kilometern erreichten wir eine große, wildromantische Wiese. Die lange Trockenheit hatte allerdings ihre Spuren hinterlassen, sodass das Gras bereits ziemlich ausgedörrt war. Kaum angekommen, scheuchten wir ein paar junge Wildschweine auf, die sich dort offenbar ganz ungestört eingerichtet hatten. 

 

Nach etwa eineinhalb Stunden erreichten wir unseren Rastplatz. Gut gestärkt nahmen wir anschließend die letzten Höhenmeter in Angriff – teilweise sogar abseits der Wege – bis wir schließlich den Aussichtspunkt der „Hohen Warte“ erreichten. Mit ihren 632 Metern zählt sie zu den höheren Bergen der Eifel. Die Mühe wurde mit einer herrlichen Aussicht belohnt: Weit schweifte der Blick über die Täler bis hin zum Aremberg. Außerdem konnten wir in der Ferne u.a. die Nürburg und die Hohe Acht erkennen.

 

Über einen Höhenrücken mit schönen Fernblicken führte der Weg anschließend langsam wieder bergab. Jetzt waren wir zwar überwiegend in der Sonne unterwegs, doch ein leichter Wind sorgte dafür, dass sich auch die inzwischen etwas höheren Temperaturen gut ertragen ließen. Nach rund vier Stunden kamen wir zufrieden und ein wenig erschöpft wieder am Parkplatz an.

 

Außer zwei Mountainbikern trafen wir auf der gesamten Strecke keine Menschenseele. Die wohltuende Ruhe war ein besonderer Genuss. Natürlich waren wir selbst vermutlich nicht zu überhören.

 

Selbstverständlich durfte auch diesmal die obligatorische Schlusseinkehr nicht fehlen. Im alten Scheunencafé in Hilberath ließen wir den Wandertag bei erfrischenden Getränken, Kaffee und herrlich leckeren Torten gemütlich ausklingen – eine wohlverdiente Belohnung nach einer abwechslungsreichen Wanderung.

Wir müssen uns sehr bei Hans Peter für diese tolle Wanderung und der Beschreibung eines wunderbaren Tages bedanken!!!