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2.) Unsere erste Wanderung nach Corona in diesem Jahr am 28.06.2020

Am Sonntagmorgen schauten wir in graue Wolken und dann auf die Wetter-App, die uns hoffen ließ, dass wir trocken durch den Tag kommen würden. Letztendlich gab es dann wunderbares Wanderwetter bei adäquaten Temperaturen.

So trafen wir uns mit insgesamt 20 Wanderbegeisterten auf dem Parkplatz in Höllen und die Wiedersehensfreude war einfach riesig - die Gesichter sagten mehr als jede Umarmung und nachdem wir uns alle formiert hatten, folgten wir Waltraut, die unsere heutige Wanderung organisiert hatte und uns mit fast verbundenen Augen durch die rekultivierte Natur des Monte Sofia führte.

Gleich zu Beginn ging es in die grüne Höhle aufwärts zur ersten Serpentine. Umgeben von Büschen und Bäumen, durch die man fast den Himmel nicht sehen konnte, kam man sich ein bisschen vor, wie in der tiefsten Eifel. Viele Esskastanienbäume boten ein seltsames Bild mit ihren langen kätzchenartigen Blütenständen. Auch Kirsch- und Apfelbäume standen am Wegesrand, leider noch nicht ganz reif. Auf der Schiesshecke ging es auf weichem Waldboden gut voran. Sehr beliebt war der heutige Tag wohl auch bei den Montainbikern, die uns immer wieder begegneten. Nach der langen Zeit hatte man sich viel zu erzählen und so gelangten wir zum Römerturm, dem höchsten Punkt mit 302 Hm, wo wir unsere Rast machten und uns ein wenig ausruhen konnten. Nachdem sich alle gestärkt hatten ging es dann weiter und wir kamen am früheren Wildgehege vorbei bis zum sogenannten Stein-Kompaß, der sicher besser aus der Luft zu betrachten ist.

Weiter ging es an der Wetterstation vorbei bis zum nächsten Highlight, dem keltischen Baumhoroskop. Hier kann man seinen zum Geburtsdatum passenden Baum finden…Danach machten wir uns dann in Richtung Parkplatz auch, der jedoch noch lange nicht in Sicht war. Es ging wieder durch Wald, Lichtungen und an einem See vorbei, der vor allem für die angesiedelten Tiere wichtig ist, aber natürlich schon von weitem durch den Froschgesang zu erahnen war. Nach mehr als 4 Stunden und sage und schreibe 16 km erreichten wir unseren Ausgangspunkt. Das hätten wir alle nicht gedacht… wir spürten es nur in unseren Beinen.

Ohne Waltraut hätten wir uns garantiert in der Wildnis verlaufen. Es war eine tolle Wanderung und hat uns allen gut getan – ein herzliches Dankeschön an Waltraut und wir freuen uns auf unser nächstes gemeinsames Wander-Date.